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Rasso Hecker

Öl auf Leinwand - Rasso Hecker

Rasso Hecker
Biografie

  • 1966 in München geboren
  • 1989 Umzug nach Berlin
  • Ausbildung in der Kupferdruckwerkstatt von Willibrord Haas
  • 1993 Einzug in das Atelierhaus K 19, Berlin-Charlottenburg
  • 1999 Umzug nach München
  • 2003 Geburt von Elias David
  • 2006 Geburt von Gabriel Quirin

Ausstellungen

  • 2014 Galerie Tobias Schrade, Ulm
  • 2011 Einzelausstellung Galerie Kaysser
  • 2010 „Wintersalon“ Galerie Kaysser, München
  • Gruppenausstellung Galerie Fetzer, Papierarbeiten, Sontheim
  • 2009 Einzelausstellung Galerie Kaysser
  • One Man Show mit Galerie Kaysser Schloss Ruhpolding
  • 2008 Tease Art Fair#2 mit Galerie Kaysser
  • Galerie Tobias Schrade, Ulm
  • Gruppenausstellung Galerie Tobias Schrade, Ulm
  • 2008 Tease Art Fair#2 mit Galerie Kaysser
  • 2007 Messe: 4. Berliner Kunstsalon, Berlin mit Galerie Kaysser
  • 2006 "Kunstsalon 2006" Gruppenausstellung Galerie Kaysser, München
  • 25 Jahre Galerie Fetzer, Jubiläums-Gruppenausstellung
  • 2005 Art Bodensee, Galerie Fetzer
  • 2004 Bilder gegen den Krieg“ Galerie Tobias Schrade, Ulm
  • Galerie Fetzer, Sontheim
  • 2003 2. Malaktion Galerie Tobias Schrade, Ulm
  • Galerie Roland Oswald, München
  • 2002 Galerie Tobias Schrade, Berlin
  • Galerie Fetzer/Sparkassenzentrale, Günzburg
  • 2001 Gruppenausstellungen Ottogalerie, München 
  • und Galerie Ewald Schrade, Karlsruhe
  • 2000 Galerie Tobias Schrade, Berlin
  • 1999 Kunstwall – Ostwall, Krefeld
  • 1998 Galerie W4, München
  • 2. Malaktion Galerie Tobias Schrade, Berlin
  • 1997 Galerie W4, München
  • 1. Malaktion Galerie Tobias Schrade, Berlin
  • 1996 Galerie Kunstreich, München
  • 1995 Radierungen Galerie Aquaforte, Berlin
  • 1994 Atelierhaus K19, Kultursenat Berlin
  • 1993 „ORGAN EXAM“ Galerie Aquaforte, Berlin
  • 1992 „Wilder Osten“ Ausstellungsprojekt, Berlin Mitte Auguststraße
  • „STARK BLAU“ Kulturbüro, Krefeld
  • 1991 „STARK BLAU“ Berlin Lützowstraße
  • Kulturfabrik Heeder, Krefeld
Rasso Hecker

Sichtbarkeit der Erscheinungen 

 
In seinen letzten Arbeiten versteht Rasso Hecker seine Tätigkeit als Maler so, dass er ohne Umweg die Malerei selbst darzustellen sucht. Bei Hecker geht es um Sichtbarkeit, um das Erscheinen bestimmter Erscheinungen im Hinblick auf individuelle Vorlieben für und Empfindungen von bestimmten Farben und Farbkombinationen.
 
Die Gemälde führen den Betrachter nicht in die Buntheit des Lebens, das heißt in die mannigfaltigen Verhältnisse, in denen er zu den Dingen stehen kann. Im Gegenteil, sie führen ihn heraus aus den vielfältigen Interessen hin zur Entwicklung der Sichtbarkeit der Welt. Malerei also als Sichtbarmachung der Welt und der Erscheinungen ohne Rücksicht auf individuelles Empfinden einzelner Farben. Sichtbarkeit der Erscheinungen ohne Weiterbestimmung, kann noch nicht als Eigentümlichkeit der Gemälde Heckers behauptet werden, gilt sie doch als Zweck aller Malerei. „Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, ist ein berühmtes Diktum Paul Klees.
 
Bei Hecker stellt sich die Sichtbarmachung als Prozess der Malerei da, in ihnen versichert sich die Malerei ihrer selbst. Indem der Künstler Hecker sich in seinen Gemälden so auf die Sichtbarkeit der Dinge konzentriert, dass die Dinge weder in ihrer alltäglichen Gestalt noch in Reminiszenzen oder Andeutungen erscheinen, entrinnt er der Gefahr, sicherlich als Nebeneffekt, in der Zuwendung zur Gegenständlichkeit und Ihren Bildern die subtile Haut der Nutzbarkeit zu übersehen, die über dem Universum der Dinge liegt.
 
Es ist nachvollziehbar, dass solche Gemälde keine Titel haben, letztlich auch nicht den Titel „ohne Titel“, sie haben die Gegenständliche Welt als ganze zum Thema, nur indirekt beziehen sie sich auf Gegenstände / Landschaften; Sichtbarkeit wie Hecker sie fasst, kann nicht eingegrenzt und beschränkt werden, ohne ihren Sinn zu verlieren.