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Patrick Pilsl

Malerei - Patrick Pilsl

Patrick Pilsl
Biografie

  • 1964 in Neu-Ulm geboren
  • 1985 Gründung der Künstlergruppe „Die phantastischen Vier”
  • 1986 Gründung der Galerie „Negativzone” für eine Werkschau der „phantastischen Vier”
  • 1992 Gründung der „Künstlergruppe Kradhalle”
  • seit 2005 Mitglied der Kunstsportgruppe Hochobir
  • Lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungen

  • 1989 „Kunstmetzgerei”, Mobile Künstler Ulm
  • 1990 Hinterhofausstellung in Jena
  • 1991 „Hallmackenreuther”, Köln
  • 1991 Galerie Axel Holm, Ulm
  • 1992 Galerie „Alte Autoschmiede”, Köln
  • 1994 Art Frankfurt
  •  „Shoot Your Nieghbor”, Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich
  •  Haus der Begegnung, Ulm
  •  Kunst '94, Zürich
  •  Ulmer Kunst '94, Ulmer Museum
  • Stadt Bücherei Neu/ Ulm
  • 1995 Art Frankfurt
  • Kunst95, Zürich
  • „Zurück in Ulm”, Kunstverein Ulm
  • 1996 „Besucher aus dem All”, Galerie M. Schultz, Berlin
  • „Love Me”, Gallery und Edition Ge, Winterthur
  • Art Frankfurt
  • Kunst '96, Zürich
  • Art Cologne, Köln
  • 1997 Galerie Axel Holm, Ulm
  • Art Frankfurt
  • Galerie F, Bad Nauheim
  • Kunst '97, Zürich
  • Art Cologne, Köln
  • 2000 Galerie Axel Holm, Ulm
  • 2003 Galerie Axel Holm, Ulm
  • 2014 Galerie Bürknerstr. Fleiß Berlin
  • 2017 SCAN PLUS Ulm, Sciencepark
  • 2018 Schule der Dichtung, Wien
  • 2019 Galerie Urbanstr. Fleiß Berlin
  • 2020 „Retrospektive Kradhalle”, Ulmer Museum
  • Discografie:
  • 1993 gwen stacey „sugar me”
  • 1995 los vegas „ritmo de aventura”
  • 1997 die loungees
  • 2005 martin dean „best of”
  • 2015 martin dean „mr. gold and dr. blue”
Nils Homann 
 
Unzählige mini  Farbbehälter, ein farbverschmierter Tisch, ein Mann, der stundenlang in seiner Arbeit versinkt. Jedes seiner Werke zeigt eine andere, eigene Welt, in die er selbst jedes Mal leidenschaftlich eindringt. 
 
Ich selbst habe lange als Grafiker mit dem PC gearbeitet. Dabei hat sich bei mir ein gewisser Stil herauskristallisiert. Meine Vorliebe lag in der Verfremdung von Fotos durch die Verstärkung von Konturen und Kontrasten, das unterteilen und abgrenzen verschiedener Farbzonen und das austauschen von Farben über ganze Farbflächen. 
 
Mit unterschiedlichen und schon vorbestimmten Filtern ist das kein wirklicher Aufwand und schon nach ein wenig Übung, erzielt man da sehr gute Ergebnisse. Allerdings weiß man mit Gewissheit: Das, was man da macht ist beliebig replizierbar, denn es ist digital. 
 
Hat man erst diese Erkenntnis gewonnen, verlieren viele digitale Arbeiten ihren Reiz, da viele von Ihnen eine Kopie einer Kopie einer Kopie sind. Eben nicht das Original. 
 
Anders ist es bei Martin Dean.
 
Seine Bilder sind perfekte Unikate in fast digitaler Qualität. Die Liebe zum Detail hat in der Werkstatt von Martin Dean einen 24-Stunden-Job. Erst durch näheres betrachten bemerkt man: „Ach, das ist gar kein Digitaldruck, das ist Hand gemalt,… krass“. Wie viel Geduld muss eine haben, der so etwas tut?
 
Hier werden keine Ideen recycelt. Hier wird fein schabloniert und jeder Strich mit dem Mini-Pinsel sitzt.
 
Jedes seiner Bilder zeigt eine Collage aus verschiedenen Szenen, angeordnet in immer neuen Stilarten, Arrangements und Bildkompositionen.
 
So unaufdringlich wie einzigartig zeigen seine Werke Welten, in die man aus Versehen eintaucht, auch wenn man eigentlich nur einen kurzen Blick darauf werfen wollte. Wer den Künstler in Verbindung mit seiner Kunst kennen lernt, der weiß, dass das zusammenpasst.