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Jim Avignon

Arbeiten auf Papier und Karton - Jim Avignon

Jim Avignon
Biografie

  • 1966 in München geboren
  • 1990 Bemalung eines Mauerabschnitts in der neu entstandenen EastSide Gallery
  • 1992 Performance „Destroy Art Galleries“ während der Documenta Kassel
  • 1997 Jim Avignon gründet seine „1 Mann Heimelektronikband“ Neoangin
  • 2004 Avignon designt ein 2800 m2 großes Bild für die Eröffnungsfeier des Berliner Olympiastadions
  • 2005 Umzug nach New York, Brooklyn
  • 2011 „me & the establishment“ Retrospektive im Haus am Lützowplatz
  • 2012 De mi barrio a tu barrio / Streetarttour mit dem Goetheinstitut durch Mittelamerika
  • 2013 Jim Avignon bemalt das ZDF Aspekte Studio life während der Sendung

Ausstellungen

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  • ​1987-1992 Rauminstallationen in Fabrikhallen 
  • 1992 3 wöchige Livemalperformance auf der documenta Kassel
  • 1993 Club der Verlierer/Berlin
  • 1995 Get rich with art/Kunsthalle Schirn  Frankfurt
  • 1997 Plug in/National Art Club , New York
  • 1998–2001 diverse livepainting-performances zusammen mit DAG
  • Museum of Modern Art Barcelona, ICA London ... 
  • 2002 The sudden end of new economy/Galerie Wewerka, Berlin
  • 2003 At home with me/Museum of modern Art, Jyväskylä, Finland
  • 2004 Its not easy being easy/Galerie Asperger, Berlin
  • 30,000 qm großes Bild für die Eröffnungsfeier des Olympiastadiums  Berlin 
  • 2005 Crazy patterns of life/Galerie Schüppenhauer, Köln
  • Map of menatlities/Galerie Feinkunst Krüger/Hamburg
  • 2006 La Quenta por favor/Art factory, Paris
  • Import-Export/Gallery Heliumcowboy Hamburg
  • 2007 Soloexhibition , Museum junge Kunst, Klagenfurt
  • Europe-Blinddate Festival für Goethe Institut New York
  • Wittgensteins wallet/Gallery Iguapop, Barcelona
  • The future of past/Galerie Tristesse, Berlin
  • 2008 Unreal Estate / Galerie Heitsch, München
  • Everybody has a life to loose/ Galerie Krebs, Bern
  • Small World-big cities/ Rojo Artspace Sao Paulo
  • Hopeless Bohemians /Galerie Schüppenhauer, Köln
  • 2009 der Aufstand der Dinge/Galerie Sakamoto-contemporary, Berlin
  • Anxiety room/Factory Fresh w Jon Burgerman, New York 
  • Stop me from doing nothing/Galerie Krüger, Hamburg
  • Big Bailout Burlesque/Factory Fresh, New York
  • The ugly dogma/Galerie Heitsch, Munich
  • Wallbreakers Festival with Modart, Berlin
  • 2010 Back from Black/MADRE Museum Naples
  • Parade of Pretenders/Galerie Schüppenhauer, Köln
  • My shadow, my friend/Galerie Krebs Bern
  • Berlin Blinddate/MCD LAB Sao Paulo
  • Wer nicht kommt fliegt raus mit 4000, Galerie Heitmann, DD
  • Speedy Wonderland/Factory Fresh w Roman Klonek, Brooklyn 
  • 2011 Mess is more/Galerie Oberwelt Stuttgart
  • the Prison of meaning/Galerie Krüger, Hamburg
  • Me & the Establishment/Haus am Lützowplatz Berlin
  • One man Show/Cityleaksfestival, Köln
  • Procrastination/Wallpainting, Brooklyn
  • 2012 De mi barrio a tu barrio/Streetarttour durch Mittelamerika
  • Gruppenausstellung Künstlerhaus Bethanien Berlin
  • Überall und Nirgendwo/Galerie Krebs Bern
  • Manege a deux/Raum für Kunst Schacher Stuttgart
  • Le Monde d*hier/Arts factory @ Galerie lavignes, Paris
  • 2013 die Stimme der Unvernuft/Galerie teapot, Köln
  • The masterplan/Second nature, Aix en Provence
  • How i met the internet/Galerie Krüger, Hamburg
  • Bemalung eines LKWs für die Kulturtour Braslien mit Carlos Dias
  • Unfollow the leader/Berlin Schaufenstergalerie
  • Murmuration/Die Kunstagentin , Köln w 44 Flavours
  • Bemalung des aspekte studios während der Sendung
  • 2014 Global Playground/Galerie Tobias Schrade, Ulm
Jim Avignon

Sammlungen

2012 Wa ist "mehr"?, Kunstaktion von Dell, Berlin
2012 Merkel Collection and Foundation, Mannheim
2011 Jim Avignon: me and the establishment, Haus am Lützowplatz, Berlin

Jim Avignon

 

Der Künstler, der von sich selbst behauptet er wäre mehr oder weniger zufällig Maler geworden, hält sich in seinen Werken an diese Devise. In seiner bunten Welt treffen sich menschenartige Tiere und lachende Skelette, Gegenstände mit Augen und Mund und fremdartige Menschen.

Der reiselustige Aktionskünstler und Performer, der auch als der Musiker Neoangin bekannt und außerdem Mitglied der Band Anxieteam ist, nutzt Humor, um auf das Absurde unserer Zeit aufmerksam zu machen. Seine Kunstfiguren, bildhafte Verzerrung der Realität, sprechen Themen wie Bestechung, den Mangel an wirklicher Kommunikation und globale Konflikte an. Ihre Naivität ist trügerisch und die Kritik so eindeutig wie seine prägnanten Sprüche, so wie „Pretty good at nothing", „Who is afraid of friendly capitalism? / Capitalism is never friendly!" oder „Nature gives up?".
 
Seine Bilder und Illustrationen erschafft Avignon mit einer legendären Geschwindigkeit: Nach eigener Schätzung produziert er „durchschnittlich 4,37 Werke pro Tag". Er hat in ganz Deutschland und in unzähligen anderen Ländern (u.a. Frankreich, Griechenland, USA, Guatemala, Singapur, Russland) ausgestellt, darunter auch an ungewöhnlichen Orten wie Techno-Clubs. Allgemein versucht er, der Kunst ihren Nimbus zu nehmen und lehnt es ab, den Regeln des Kunstmarkts zu folgen: Während der Kassel Documenta 1992 malte er jeden Tag ein Bild und zerstörte es am Abend. Durch Aktionen dieser Art ist Jim Avignon zu einem international bekannten Künstler geworden.