24.03. bis 29.05.2021
Rasso Hecker
"Jeux de vagues" VERLÄNGERT!

... Rasso Heckers Gemälde und plastischen Objekte gehören zu der Kunst, die bewußt gegenstandsfrei ist, also frei von Abbildungs- und Bedeutungsinhalten. 
Eine solche Freiheit hatte Wassily Kandinsky am Anfang des vorigen Jahrhunderts für die Malerei gefordert und als erster selbst verwirklicht. Und er tat das eigentlich als Erster in der Geschichte der Künste überhaupt. 
In seiner Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ hat er zudem die tiefe Verwandtschaft von Musik und Malerei betont. Er war davon überzeugt, daß „...die Malerei zur Kunst im abstrakten Sinne heranwachsen... und schließlich die rein malerische Komposition erreichen wird.“ 
Dieses malerische Komponieren betrachtete er demnach als eine Analogie zum musikalischen Komponieren, der Kunst also, die ihrem Wesen nach schon immer gegenstandsfrei ist. 
Folglich sollte das Erleben einer malerischen Komposition in seiner emotionalen Unmittelbarkeit dem Erleben einer musikalischen Komposition entsprechen. 
Rasso Hecker folgt den Prinzipien Kandinskys und geht zugleich ganz eigene Wege in der Kunst des rein malerisches Komponierens ... 

Bernt Lauter, München, Januar 2021


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Jeux de vagues - Rasso Hecker

Blick in die Ausstellung - Rasso Hecker