1943 geboren in Reutlingen
1961–1966 künstlerische Ausbildung privat bei der Malerin Gudrun Trieb und an der Akademie für Bildende Künste in Stuttgart bei Prof. Christoph Schellenberger
1967 nach der Geburt des Sohnes Daniel auf dem Schienerberg Einzug in das Hofgut Missen bei Wangen im Allgäu
ab 1968 finden dort unter Schirmherrschaft der Malerin
Irmgard Ellermann-Coninx und der geistigen Führung der
Schriftstellerin Evelyn Glockentoeger die „Missener Werkkurse“ statt – 14tägige, schöpferische Ferien mit Farbe und Linie, Aufbaukeramik und Marionettenbau
1972 Heirat mit dem Galeristen Ewald Schrade mit Sohn Sebastian in Leupoldz und Umzug ins alte Schloss Kisslegg
1973 Geburt des Sohnes Tobias in Wangen im Allgäu Gründung der Schlosshofgalerie – damals erste Privatgalerie zwischen Donau und Bodensee.
Weiterführung der „Missener Werkkurse“ als „Werkkurse Schloss Kisslegg“, später Erweiterung zur „Sommerakademie Schloss Kisslegg“
1974 erste „Winterakademie Schloss Kisslegg“ im neuen Schloss unter der Schirmherrschaft vom Bürgermeister Alfred Endreß
1979 vierte und letzte „Winterakademie“
Das Modell wurde von der Gemeinde Kisslegg übernommen
1980 Einstellung der kunstpädagogischen Aktivitäten
Die ehemaligen Kunsträume werden zum Atelier
1983 nach dem Tod des Malerfreundes Shmuel Shapiro in Immenried Beginn der Suche nach einem neuen Wirkungsort
1985 Umzug nach Schloss Mochental bei Ehingen/Donau
Das „barocke Schloss für moderne Kunst“
1989 – 1993 zweites Atelier auf der Kapfenburg/Ostalb
1992 Kauf und Rückbau eines alten Hauses in
Uigendorf in traditioneller Lehmbautechnik als Atelierhaus.
1999 Einladung zum Bushglass-Workshop bei Nani Croze in Kitengela/Kenia;
Stipendium in der Pouch Cove Foundation in Neufundland;
Lust auf Wiederaufnahme der kunstpädagogischen Tätigkeiten;
Gründung des Europäischen Frauenforums Illereichen;
Erstes großes Sommerforum;
Internationale Künstlerinnen unterrichten in verschiedenen Bereichen von Kunst und Kultur;
Seither jährlich 4 Foren und eine Winterakademie
2000 Scheidung;
Gründung der Galerie Dorothea Schrade in Illereichen mit
6 bis 12 Ausstellungen im Jahr

2001 Gründung vom „Museum und Galerie am Bussen“ im Atelierhaus in Uigendorf mit 4 Jahresausstellungen und jährlichem Stipendiatenaufenthalt des Kunstpreises Europäisches Frauenforum;
„Brücken nach Russland“ Syposium mit 6 russischen Frauen aus Kunst und Wissenschaft und einer Ausstellung „Osteuropäische
Künstlerinnen in Deutschland”
2003 die geplante „Kulturstiftung Illereichen“, die Verbindung eines
Wohnprojektes für Künstlerinnen und Kunstfreunde mit dem bestehenden Kulturprojekt droht am Widerstand des Gemeinderates zu scheitern;
Beginn der Suche nach einem neuen Domizil
2004 schwere Krankheit;
Aufgabe der Selbstversorgerlandwirschaft
2005 letzter, erfolgloser Versuch der Illeichener Mitbürger, die Kultureinrichtung durch einen Bürgerantrag zu retten;
Das alte Pfarrhaus in Diepoldshofen kann von der Diözesanverwaltung Rottenburg erworben werden;
Vorsichtige Grundsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes;
Umzug nach Diepoldshofen, Fortbestehen des Ateliers in Illereichen;
Die freie Kunstschule Illereichen wird von einer Interessengemeinschaft im Atelier Schrade weitergeführt
2010 Einrichtung des Pferdles-Museums im gegüberliegenden Schulhaus mit der freundlichen Unterstüzung der Gemeinde Diepoldshofen
2010 Gründung des Künstlerhauses zum Adler in Diepoldshofen; das ehemalige Gasthaus steht unter Denkmalschutz und wird von Dorothea Schrade und weiteren Künstlern behutsam entkernt und saniert und seitdem als Ateliers genutzt, mit der freundlichen Unterstützung der Bäckerei Steinhauser.
seit 1972 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.